#162 Goodcast Deepdive - Bist du Workaholic oder Selbstausbeuter? Ja.
Shownotes
Du willst etwas bewegen. Du glaubst an deine Arbeit. Genau das kann zur größten Gefahr werden. Wer für eine gute Sache kämpft, merkt oft viel zu spät, wann aus Leidenschaft Selbstausbeutung wird. Wann aus Verantwortung ein ständiges Funktionieren wird. Und wann das eigene Wohl plötzlich weniger zählt als die Mission. Musst du für Veränderung an deine Grenzen gehen? Oder ist genau dieses Denken das Problem? Sarah und Julius liefern sich eine kontroverse Debatte über Sinn, Einsatz und die Frage, warum gerade Menschen, die die Welt besser machen wollen, Gefahr laufen, sich selbst dabei zu verlieren.
Eine Produktion von MAKIKO* für die Viva Equality gemeinnützige UG
Gastgeber: Julius Bertram
Mitarbeit: Tilman Perez
Produktion: MAKIKO*
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00:00:05: Sarah, herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe des Gut-Kass.
00:00:08: Hi!
00:00:08: Herzlich Willkommen auch Julius.
00:00:10: Mein Name ist Jules Bertram und heute sitzt bei mir...
00:00:13: ...Sara Seliga.
00:00:14: Sara wie geht's dir nach deiner ersten?
00:00:17: Wie war es dich im Radio zu hören?
00:00:20: Im radio das wäre verrückt.
00:00:22: Das wird das Radio für jeden kann jeder Radio machen.
00:00:26: Es ist die Emanzipation des Radios
00:00:28: Podcasts.
00:00:29: War schön sehr schön das anzuhören mit den Kids freut, dass wir beide das zusammen machen.
00:00:38: Wir haben ja schon mal ein Familien-Podcast aufgenommen und da sind es gewöhnt, dass sie das zusammen anhören und wir als ihre Mama und Papa miteinander reden und die haben sich glaube ich echt gefreut!
00:00:50: Und jetzt hast du's ja schon vorweggeschoben.
00:00:51: wie gehts dir?
00:00:53: Wenn wird das bestimmt im Verlauf auch merken... Ich bin extrem erkältet, ich wollte auch schon zweimal absagen.
00:00:59: Letzte Woche hatte ich Halsschmerzen und konnte nicht schlucken.
00:01:02: Und diese Woche sind die Halschmerzen weg, aber ich habe eine verstopfte Nase... ...und muss die ganze Zeit niesen und schnupfen und schleutzen.
00:01:12: Gut dass es trotzdem durchzieht, danke!
00:01:14: Mir geht's gut, danke für die Nachfrage.
00:01:17: Wie gehts dir denn?
00:01:18: Willst du das teilen?
00:01:20: Ich finde das ja nicht gut wenn Leute immer sagen, dass es ihnen immer gut geht.
00:01:24: Okay, ich glaube das ist ganz so wirklich das Teilen Aber
00:01:27: jetzt sind alle ja total gespannt, also ich bin ...
00:01:30: Nö.
00:01:30: Ich hatte einfach zwei sehr anstrengende Monate und merke jetzt das ich tribut zahle für diese zwei sehr Anstrengenden
00:01:37: Monate.
00:01:38: Aha!
00:01:38: Hast du dich etwa selbst ausgebeutet?
00:01:40: Da habe ich sie in der Brücke geschlagen zu dem heutigen Thema.
00:01:44: Vielleicht hab' ich mich da selbst ausgebeutet.
00:01:46: Sehr gut.
00:01:47: Wahrscheinlich Ja.
00:01:48: Ich kann direkt mit Anfang.
00:01:50: vorher sage ich Ihnen noch was die Überschrift für heute ist, die ... Die Überschaft ist... Wenn Arbeit Sinn ergibt, wird sie dann gefährlich.
00:01:57: Super provokant!
00:02:00: Aber ich kann damit einsteigen... Ich hatte vor zwei Wochen eine Woche.
00:02:04: Da habe ich am Mittwoch ungelogen, ... ... und hatten noch forty Stunden gearbeitet.
00:02:11: Also du hast natürlich nicht an einem Tag den nur vierundzwanzig Stunden
00:02:14: gearbeitet?
00:02:14: Nein, ich habe an drei aufeinander folgenden Tagen Montag Dienstag Mittwochs so viel gearbeitet dass ich am mittwoch achtundvierzig Stunden vorher hatte.
00:02:21: Das triggert mich auf vielen Ebenen.
00:02:22: Da
00:02:23: habe ich mir gedacht, deswegen habe ich es ja erbringend sehr herein.
00:02:25: Ich mache mir natürlich Sorgen um deine Gesundheit.
00:02:27: Ich weiß dass du Großes leistest und geleistet hast und denke das ist vielleicht zu wenig wertgeschätzt wird.
00:02:34: auch darauf könnte ich eingehen.
00:02:38: Und vor allen Dingen ist der wichtigste Punkt, dass du damit leider unterbewusst und aus Versehen eine Kultur der Selbstausbeutung schürst In dem du das
00:02:50: glorifizierst.
00:02:50: Ich rede ja mit niemandem darüber, ich habe es jetzt nur dir gesagt weil wir beide hier quasi so unter uns sind.
00:02:55: Ich würde da sonst mit niemanden drüber reden.
00:02:57: Ich gehe ja nicht morgens ins Büro und sage gestern hab ich im übrigen sechzehn Stunden gearbeitet.
00:03:01: Weil's geht überhaupt niemand was an.
00:03:02: aber damit sind wir mit einem Thema.
00:03:04: Lassen Sie doch mit folgender provokanter Frage anfangen Wenn Menschen eine sinnvolle Arbeit machen ist die gefährlicher als ein normaler Job?
00:03:14: Die ist gefährlicher, weil es eine andere Währung ist.
00:03:17: Normalerweise ist die Währungszeit gegen Geld und in diesem Fall ist die Zeit gegen natürlich in einem gewissen Rahmengeld aber vor allen Dingen auch Sinn.
00:03:27: Denn die meisten Menschen, die im Non-Profit Bereich arbeiten, arbeiten dort als Überzeugungstheterinnen und wollen damit die Welt besser machen und sinnvolle Arbeit leisten und dazu beitragen dass sich etwas verändert?
00:03:44: Und meistens hängt auch ein Teil ihrer eigenen Identität daran und das ist eine große Gefahr.
00:03:52: Eine große Gefahre, dass man eben selbst aus eigenen Stücken vielleicht unterbewusst sondern sogar mit einem gewissen Rahmen wirklich blauäugig da reinläuft weil man es für den guten Sinn macht sich selbst ausbeutet dauerhaft über die eigenen Grenzen geht, gesundheitsgefährdend agiert letzten Endes und das alles für den Sinn.
00:04:17: Für diesen Social Drive.
00:04:20: Glaubst du dass es ist was nur in unserem Sektor so ist?
00:04:22: Ich
00:04:22: denke das betrifft alle non-profit Organisationen und Social Business vielleicht auch.
00:04:29: Da ist es dann nicht festgemacht an der Rechtsform ob jetzt eine GGmbH oder ein Verein.
00:04:35: Dann ist es eben unter Umständen eine unternehmerische Rechtsform, aber trotzdem mit dem Versprechen dass die Organisation oder das Unternehmen keine Gewinne abschöpft.
00:04:47: Dass also nicht Gewinnmaximierung im Vordergrund steht sondern Wirkungswirkung und das auch jetzt irgendwie keine Larifari-Wirkungen, sondern konkret wir retten das Klima, wir retteten die Bäume, wir reetten die Menschen, wir setzen uns für Gerechtigkeit ein.
00:05:03: Also wenn das in der In der Organisation oder auch meinetwegen in der Firma, aber die Firma ist mit so ein bisschen entklammern.
00:05:11: Das muss schon sehr, sehr strikt auch geregelt sein.
00:05:15: Weshalb es ein Social Business ist und dies auch gewählt wurde.
00:05:19: Es muss also ganz klar sein, das geht nicht um Cash!
00:05:23: Und wenn das aber der Fall ist dann ist es hochgradig gefährlich.
00:05:28: Also kann es werden?
00:05:30: Oder kann es dazu führen dass Menschen da sehr stark an der Schwelle sind zur Selbstausbeutung.
00:05:36: Obwohl natürlich nicht jede Person, die hier arbeitet und ja haben schon mehrere Menschen gearbeitet über hundert.
00:05:43: Gefährdet waren sich selbst auszubeuten.
00:05:46: Am Ende vielleicht noch ein Zehntel oder noch weniger.
00:05:49: aber ich denke das ist trotzdem gefährlicher als in anderen Unternehmen weil es eben nicht darum geht dass jemand über Stunden anordnet Thema Ausbeutung würde das jetzt noch mal viel, viel größer machen.
00:06:03: Das ist vielleicht nochmal ein anderer Kontext?
00:06:04: Ich würde eher nochmal von dir wissen warum du mir diese Frage gestellt hast.
00:06:08: Weil ich nicht glaube dass es so ein Problem ist das nur unser Sektor hat.
00:06:11: Vielleicht glaube und das zum Beispiel in Start-ups du genau das gleiche Thema hast.
00:06:15: For Profit start ups.
00:06:16: Ich mich daran erinner wie wir vor fünfzehn Jahren unsere erstes Unternehmen gegründet haben war das genau das Gleiche.
00:06:22: Dann haben wir auch erwartet dass die Leute mehr arbeiten, dass sie länger bleiben, dass Sie alles geben etwas verpönt wenn Du als Erster gegangen bist.
00:06:28: Deswegen glaube ich nicht, dass es unbedingt ein Sektorproblem ist.
00:06:31: Ich glaube das Problem anders ist nämlich die Bezahlung nicht im Verhältnis dazu ist.
00:06:35: Es kann sein?
00:06:36: Könne man sich nochmal anschauen?
00:06:38: Glauben aus dem Bauch ist es nicht unbedingt so sein muss.
00:06:41: in den Startup-Bereichen, die wir gearbeitet haben.
00:06:43: vor vielen Jahren ging es am Ende immer um einen Teil von dem Kuchen.
00:06:47: alle wollten einem Teil vom Exit und das war dann dementsprechend keine Selbstausbeutung sondern darauf hinarbeiten reich zu werden oder Fremdausbeutung, weil es um Angst ging.
00:07:00: Wenn ich nicht hier bleibe werde ich gekündigt.
00:07:03: Ich hatte gerade noch einen Gedanken, den habe ich mir vergessen leider.
00:07:05: Aber ich glaube nicht das ist... also das ist nicht meine Meinung.
00:07:10: Wo würdest du die Grenze definieren zwischen dass es ein ordentlicher Einsatz?
00:07:13: Also ich gehe hier mit richtig Einsatz rein.
00:07:15: und wo fängt Selbstausbeutungen an?
00:07:17: Ja ich glaub' das ist hilfreich darüber zu sprechen!
00:07:19: Ich denke', das ist längerfristig Also einige Wochen, einige Monate oder wiederkehren.
00:07:24: Wenn man auf verschiedenen Ebenen über die zeitliche Ressource geht, über die emotionale Ressourse geht und über die Verantwortlichkeits-Ressource und das gesundheitsgefährdend ist.
00:07:35: Dann würdest du sagen wird Selbstausbeutung?
00:07:37: Ja.
00:07:37: Warum schaffen es Leute nicht sich da gut abzugrenzen?
00:07:39: Das ist eine gute Frage!
00:07:41: Das denke ich hat mit genau das unser Thema.
00:07:45: Das hat mit dem Sinn zu tun, dass sie so sehr diesen Sinn sehen.
00:07:48: Wenn ich jetzt aufhöre zu arbeiten, dann leiden ja die Kinder darunter?
00:07:52: Dann leidet ihr das Klima runter und leiden die Bäume darunter.
00:07:55: Und genau das ist für mich die Definition von Selbstausbeutung, dass man es aus eigenen Intrinsichen Zwecken macht am Wochenende zu arbeiten.
00:08:03: Das Projekt fertigzubringen, Überstunden anzuhäufen.
00:08:07: Obwohl dir niemand sagt, dass du das tun solltest!
00:08:10: Natürlich, da das ist die Herausforderung, total knappe Ressourcen hat, also es beispielsweise zu wenige Mitarbeitende und so hohe Ziele oder zu visionäre Ziele.
00:08:21: Und gerade wenn's um das Klimazier geht läuft ja die Zeit.
00:08:25: Dann kommt es dazu dass Menschen sagen, wenn ich das jetzt nicht mache dann passiert ja was Schlimmes und dann entscheiden sie okay dann ich krieg zwar dafür kein Geld aber Meine eigene Identität ist so stark damit verknüpft, dass ich das will am Ende.
00:08:40: Und wie geht man damit als Führungskraft um?
00:08:41: Also wenn ich das identifiziere, dass es bei Leuten so ist... Was mache ich dann?
00:08:44: Ich hab auf alles eine gute Antwort, obwohl das so nicht geplant war!
00:08:48: Ich wünschte mir, ich würde mal in den Flow kommen, die ja auch fragen zu stehen.
00:08:51: aber ich mach' das gerne mit, ich fühl mich auch gut in der Wolle ist und ich so, dass mir nicht gefällt.
00:08:55: Ich habe mir die Frage wirklich gestellt, also ich hab mir die frage gestellt, wenn meine These ist, die ich jetzt, ich hab die nicht untersucht Ich hab auch keine Ressourcen, die zu untersuchen.
00:09:04: Aber wenn ich so ein Bauchgefühl habe für mich mit diesem Bauch gefühlt, dass man identifizieren kann... ...dass in allen Non-Profit-Organisationen die Gefahr sehr hoch ist für Selbstausbeutelung dann ist auch die Frage, die ich mir gestellt habe sind dann alle Geschäftsführerinnen von non-profit selbst Ausbeuter?
00:09:24: Das ist der Horror für mich!
00:09:26: Also das geht so stark gegen meine Werte und ich bin zur Entscheidung gekommen ganz klar nein Weil ich ja keine Fremdausbeuterin bin.
00:09:34: Wollte es nur die selber aus, Mensa?
00:09:36: An der Stelle sind wir gestartet.
00:09:38: Genau an dieser Stelle haben wir begonnen mit dem Gespräch das ich gesagt habe.
00:09:42: Das ist meine Aufgabe als Geschäftsführerin Im Rahmen der Führung und auch als Pipi und Kaija Verantwortung, diese Kulturen nicht zu glorifizieren.
00:09:51: Und das
00:09:51: nicht
00:09:51: vorzumachen?
00:09:52: Ich würde sagen, als Geschäftsführerin beutest du dich aus dem anderen Grund aus.
00:09:55: Du beutst dich nicht aus weil du den großen Sinn darin siehst sondern du beuttest dich aus weil die Ressourcen immer knapp sind.
00:10:00: Das heißt wenn du die Möglichkeit hättest die ganzen To-dos die du auf deiner Liste stehen hast an andere Menschen auch zu sourcen dann müsstest du auch keine zwölf bis sechzehn Stunden durchknüppeln.
00:10:08: Absolut, es ist ein Riesensystem.
00:10:11: Also nicht ich als Geschäftsführerin bin eine Ausbeuterin oder födere Selbstausbeutung.
00:10:17: In diesem Rahmen ist es ein extrem systematisches Problem in dem Sektor.
00:10:21: Ja, da ist zu wenig Geld drin.
00:10:22: und jetzt?
00:10:23: Ja an der Stelle habe ich nicht weiter gedacht.
00:10:26: Kannst du jetzt machen, kannst du jetzt weitern drüber nachdenken?
00:10:28: Ich hab mir so sporadisch dann wirklich gefragt okay wie ist das eine Option dass es keine Non-profits mehr gibt?
00:10:33: nein ist es nicht!
00:10:34: Ist es eine Option...
00:10:36: Das muss man vielleicht den Leuten erklären, dass es deswegen keine Optionen dass es keinen Non-Profits mehr gibt weil der Bund oder Bundesrepublik Deutschland über das Subsidiaritätsprinzip einen Großteil der eigenen Verantwortlichkeiten an diesen Sektor übertragen hat.
00:10:52: Das fängt bei Nachhilfe an und hört bealten Pflege auf, und deswegen funktioniert es nicht dass man Non-profits einfach streicht weil dann würde nämlich das gesamte System in sich zusammenfallen.
00:11:00: Da muss man einfach erklären dass dieses Subsidioritäts-Prinzip geht oder gibt und dass darauf quasi die Grundfeste unseres Sozialstaates aufgebaut sind.
00:11:08: Also für mich auch nicht.
00:11:09: Ich glaube, das steigt jetzt gar nicht ein.
00:11:12: Es ist eine absolute Überzeugung.
00:11:14: Wir haben drei Sektoren – Privatsektor, öffentlicher Sektor und den dritten Sektorn.
00:11:19: Das sind alle Non-profits.
00:11:20: Und ich glaube, dass das ein Problem ist, das so sehr unterschätzt wird, was der Dritte Sektors stemmt hält ... an sozialer Verantwortung trägt.
00:11:29: Ja,
00:11:29: bin ich total bei dem!
00:11:30: Die Frage ist da trotzdem wie wir damit jetzt umgehen?
00:11:31: Also wir haben jetzt festgestellt... ...die Leute beuten sich aus, wir beuten uns aus,... ...wir beuten andere Leute aus, alle beuten sie gegenseitig aus und in der Wurzel ist zu wenig Geld da.
00:11:40: Jetzt haben wir das ja und wir müssen den...
00:11:43: Aber schön positiv gefrämen.
00:11:44: Absolut,
00:11:44: ich dachte auch gerade so kann man das nicht stehen lassen.
00:11:46: aber Julius hat vielleicht kann man es doch so stehen dass er auch muss.
00:11:50: Ich weiß nicht warum man dann nicht, warum man darum rumrehen sollte weil's faktisch genau so ist In einem Sektor wo immer nur Projekte.
00:11:56: Ich hab heute Morgen mit einer Stiftung gesprochen und vielleicht hört sie jetzt gerade zu.
00:12:01: Und fühlt sich dann ertappt, das wäre nicht ganz so
00:12:03: günstig.".
00:12:04: Aber wirklich sagt die, ähm ... Zu mir, die Stiftungen zu mir, wir finanzieren im Übrigen keine Personalkosten.
00:12:09: Da denk ich mir so
00:12:10: okay...
00:12:12: Also wie stellte ihr euch das vor?
00:12:14: Wovon arbeiten denn die Leute hier?
00:12:15: Ich kann doch kein Druckerpapier essen!
00:12:17: So kann ich probieren.
00:12:17: Das hält bestimmt eine Weile aber ich muss also die Leute müssen ja Geld verdienen.
00:12:21: oder fortlaufende Projektfinanzierung, die immer nach zwölf Monaten eingestellt werden.
00:12:26: Oder noch geiler, wir haben ja auch schon prozekt über Projektezyklen gehabt von neun Monaten.
00:12:30: Oder generell viel zu knapp budgetierte Projekten weil nämlich die Angst vorherrscht dass wenn du deinem Projekt nicht knapp genug kalkulierst das du zu teuer sein könntest dann kriegst du das Projekt nicht und dann hast du das noch größere Problem also permanent ...defizitäres System.
00:12:45: Und das wird ja nicht besser, der Druck wird größer!
00:12:47: Also warum sollte man das nicht einfach genau so beim Namen nennen?
00:12:50: Das mag den Leuten nicht schmecken und vielleicht sollten die Leute, die uns zuhören... ...die das Problem, ich gehe davon aus, dass Leute, wie wir uns zuhören, kennen das Problem.
00:12:58: Aber die sollten das vielleicht mal ihren Eltern, ihren Freunden hier nichts mit unseren Sektoren zu tun haben.
00:13:02: Den sollten die das mal erklären, dass man hier mal ein paar Leute in die Augen öffnet.
00:13:06: Ich seh da gar keine Notwendigkeit darum rumzureden.
00:13:09: Genau, ich sehe auch keine Notwennigkeit drum herum zu reden, ich hatte nur ganz kurz den das Gefühl, dass wir es so stark abgekürzt haben und so über Spitzzug zusammengebracht haben.
00:13:18: Dass es hier um Ausbeutung irgendwie, dreihundertsechzig Grad-Ausbeutungen geht.
00:13:22: Das ist so klang als würden wir ... es mir nichts dir nicht hinnehmen, dass Menschen am Ende schlimme mentale Krankheiten haben.
00:13:32: Und das ist ja so sehr hohen!
00:13:36: Ich meine, wir setzen uns für soziale Gerechtigkeit ein und ich möchte wirklich, wirklich nicht ... darf für verantwortlich sein, dass Menschen krank werden in diesem Umfeld.
00:13:46: Ja das ist eine gute Frage.
00:13:50: Warum... ... ist es in unserem Sektor eigentlich so dermaßen verpönt über Geld zu reden?
00:13:55: Das ist auch das was ich ja schon einmal gesagt habe, weshalb wie wir das Ganze durchbrechen können die Frage war schon zweimal ein bisschen offen.
00:14:02: Wir müssen ehrlich gesagt bessere Vorbilder sein.
00:14:05: Wie
00:14:05: selber?
00:14:06: Ah da bin ich total bei dir!
00:14:07: Das heißt wenn ich erstmal mehr Gehalt habe dann färbt das auf alle anderen ab.
00:14:12: Hey!
00:14:13: Gute These, da bin ich dabei.
00:14:15: Nee, unterstützend darüber zu sprechen.
00:14:17: Unterstützend überstundensichtbarer zu machen...
00:14:20: Welche Überstunden?
00:14:21: Da sind wir ja genau bei dem Punkt.
00:14:22: Denen können wir mal aufmachen weil ... Ich rede ja nicht über meine Überstunde Man sieht es mir höchstens im Gesicht an aber ich würde es von anderen Leuten nie einfordern Und das muss man vielleicht auch mal transparent machen.
00:14:30: Wir haben bei uns am Unternehmen eine ganz klare Regelung was über Stunden angeht.
00:14:34: Nämlich
00:14:35: Keine Überstun und wenn über Stunden anfallen dann innerhalb von vierzehn Tagen selbstständig abbauen.
00:14:41: Beton das häufig.
00:14:41: Und maximal
00:14:42: zwei Überstunden, maximal alles darüber hinaus muss separat genehmigt werden.
00:14:47: Ja, das stimmt!
00:14:48: Wir geben uns sehr viel Mühe und weißt du was?
00:14:51: Sicherlich ist es nicht genug.
00:14:52: Es ist wie mit Schwarz- und Weißes am Ende dazwischen.
00:14:56: Nein, das sehe ich anders.
00:14:56: Ich finde dass wir da eine echte Vorbildfunktion haben in dem wir das nämlich ganz klar geregelt haben wirklich sondern ganz klare Regelungen der sich alle lang hangeln können.
00:15:03: vielleicht haben wir das gut gemacht vielleicht und trotzdem weiß ich, dass es mindestens eine Person gibt die regelmäßig überstunden hat in einen riesen Umfang.
00:15:12: Aus sich her selbst heraus nachts arbeitet und das eben nicht aufschreibt.
00:15:17: Das ist die Definition von Selbstausbeutung.
00:15:19: Würdest du sagen, dass das auch ein bisschen in der Eigenverantwortung der Leute liegt?
00:15:22: Ja!
00:15:22: Und da sind wir wieder bei der Sinnfrage wenn die Menschen das so sehr internationalisiert haben durch uns, durch das System, durch sich selbst, durch ihre eigene Identität Dann tun sie es einfach.
00:15:36: Ist Purpose ein Synonym für Selbstausbeutung?
00:15:39: Nee, auf keinen Fall, glaub ich nicht.
00:15:41: Wirklich nicht!
00:15:42: Also das würde ich ganz klar abbranzen...
00:15:43: Ja, ich setz mich heute nochmal ran und arbeite noch mal vier Stunden.
00:15:46: Ist ja gar keine Arbeit, ist ja Purpose.
00:15:48: Wenn es jetzt die Freizeit ist und nichts mit der Organisation zu tun hat und Sie in Ihrer Freizeiten Block schreiben oder Bäume pflanzen oder Kindern vorlesen dann ist das vielleicht Purpose.
00:16:00: aber Solange das mit der Organisation in Verbindung gebracht wird und letztendlich der Organisation dienlich ist, also unter dem Namen der Organisation, in den Berichten später auftaucht die man an die Förderer gibt wie die Mittel verwendet wurden dann ist es kein Purpose.
00:16:20: Wie beim letzten Mal habe ich eine Studie mitgebracht Und zwar ist der Titel dieser Studie, ich lehste das vor, examining the impact of job burnout on the health and well-being of human service workers.
00:16:34: Systematic review and synthesis.
00:16:37: und die Zusammenfassung ist folgendein NGOs, soziale Träger und Human Service Organisation haben ein plausible erhöhtes Risiko für Selbstausbeutung.
00:16:46: Und jetzt kommt die Begründung warum?
00:16:48: Nicht weil dort zu viel Sinn wäre, sondern weil dort häufig mehrere Risikofaktoren zusammenkommen.
00:16:53: Stark Identifikation mit der Mission Emotionaler Arbeit Sekundierung Traumatisierung ist auch spannend das es jetzt trifft bei uns nicht so zu.
00:16:59: aber quasi du übernimmst des Trauma dass andere Leute übernehmen übernimmst du dann selber auch ein Geister mit nach Hause, ist belastet dich.
00:17:04: Begrenzte Ressourcen, prekäre Finanzierung und informelle Überlastungsnormen – die stärkste Evidenz dafür stammt aus der Sozialarbeit-, Kehrarbeit- und Human Service Settings für kleinere, das ist ein bisschen der Trader.
00:17:16: für kleineren Advocacy NGOs und Mission Driven Startups ist die Forschung dünner.
00:17:21: Aber fast ein bisschen zusammen.
00:17:22: was wir jetzt eben schon gesagt haben ich hänge das hinterher, da hängen wir es wieder in die Shownotes rein.
00:17:25: also Ein Faktor, der dich belastet.
00:17:28: Sondern es sind mehrere Faktoren und dann bist du ja ganz schnell weg von dem Thema Selbstausbeutung.
00:17:34: Das Wort haben wir jetzt nämlich wirklich sehr häufig benutzt.
00:17:36: Hinten zu der Frage ist das... Wir arbeiten nicht in gefährlichen Höhen oder so aber ist das an und für sich ein gefährlicher Job weil man sich einfach selber schnell überlastet?
00:17:44: Und ich würde sagen wahrscheinlich ist das so.
00:17:46: Würde ich auch denken.
00:17:47: Also wir fangen jetzt noch mal eine andere Richtung an mit einem Thema was verwandt ist, aber ehrlich gesagt ist es ansonsten schon sehr nah dran an dem, was du gesagt hast.
00:17:57: Also man hätte dann der Stelle auch sagen können das war eine schnelle Folge.
00:18:00: also es bringt's auf den Punkt!
00:18:02: Das wars?
00:18:02: Okay du hast noch ein Zeitthema nämlich Ich
00:18:04: denke da greife ich etwas auf was du vorhin schon mal gesagt hast was die Start-up Szene betrifft dass man da unseren Bereich Selbstausbeutung unbedingt abgrenzen sollte von dem Begriff Workaholic.
00:18:21: Denn es wird immer Menschen geben, die arbeiten wollen auch letztendlich zum Selbsterhalt oder weil sie's wollen.
00:18:29: Oder weil Sie die Grenze nicht kennen.
00:18:31: Oder, weil es in irgendeiner Weise Begründungen gibt, die zu so einer Form von Suchtverhalten führen.
00:18:36: Aber dann tun sie das ja nicht für den Sinn.
00:18:40: Das ist das Thema, worüber wir sprechen.
00:18:42: Also dann ist die Identität vielleicht wirklich rund um die Uhr arbeiten Aber nicht verbunden, den Sinn zu erweitern oder den Sinn die Wirkung zu verstärken.
00:18:54: Bin ich total bei dir?
00:18:55: Ich finde trotzdem das da ein paar Parallelen gibt weil beides total ausbeuterisch ist.
00:19:01: Ist Workaholismus Ausbeutung?
00:19:03: Naja der kommt ja irgendwo her, du stehst ja nicht morgens auf und sagst wie ein Workaholic.
00:19:07: So ist es ja nicht sondern es ist schon dass dieses Startup-Unfeld zumindest in meiner Erfahrung die jetzt ein paar Jahre her, jetzt fünfzehn Jahre her schon eindeutig einfordert, dass Leute mehr arbeiten.
00:19:15: und viel arbeiten Ist ja ein ungeschriebenes Gesetz.
00:19:18: Ich glaube, es wird auch Wirka Hollicks geben in ganz normalen ... Wie heißt das noch mal?
00:19:23: Die Unternehmen die keine Start-ups sind?
00:19:25: Unternehmen!
00:19:27: Ein ganz normaler ... In Industrie...
00:19:28: Wer wärst du ohne deine Arbeit oder ohne die Mission?
00:19:32: Ich?!
00:19:33: Wenn ich keine Arbeit hätte und keine Mission?
00:19:34: Du meinst wenn nicht keine Arbeit hatte und keine mission?
00:19:36: Ja so'n bisschen irgendwie im Zusammenhang gerückt.
00:19:40: Inwievert ist denn deine Identität mit der Arbeit verknüpft?
00:19:44: Inwieweit führt das zu Selbstausbeutung?
00:19:47: Also ohne meine Arbeit und ohne meine Mission würde ich mit meinem Softbrett am Strand sitzen.
00:19:51: Das wäre ich, ohne meine Arbeiten oder ohne meine Mission.
00:19:53: Ich glaube, ich habe dazu echt ein ganz kleines bisschen anderer Einstellung, weil ich sehe es aus einer unternehmerischen Perspektive.
00:19:59: Was wir machen ist für mich ein unternehmerisches Thema.
00:20:02: Klar machen wie das für eine sehr prekäre Zielgruppe, die in einem prekären Lebenslagen ist.
00:20:06: Und es ist auch ein wesentlicher und guter Bestandteil unserer Arbeit.
00:20:09: aber mein... primäres Motiv ist, nicht diesen Menschen zu helfen.
00:20:12: Sondern mein primäeres Motiv is', dass wir an einem größeren Problem arbeiten das an sich einfach nicht in Ordnung ist.
00:20:19: Nämlich die Zugänglichkeit von finanziellen Mitteln.
00:20:22: und das ist was mich wirklich anstachet.
00:20:23: deswegen ist, obwohl während ich so drüber nachdenke das wahrscheinlich ist das dann meine Mission diese Mittel zugänglich zu machen.
00:20:28: also wir sorgen ja am Ende dafür Das Bundesmittel die eingestellt sind abfließen zu den Personen.
00:20:33: Und das finde ich es aus einer unternehmerischen Perspektive total spannend weil wenn ich möchte ... Armutsprävention wirklich betrieben wird, dann bin ich halt zuerst bei finanziellen Mitteln.
00:20:43: Da muss sich da versorgen dass die Leute mehr Geld haben und wenn ich sehe das das Geld zur Verfügung steht... ...dann muss ich halt dafür sorgen dass die Mittel abfließen.
00:20:50: Das heißt vielleicht ist meine Motivation ein ganz kleines bisschen andere aber gleichzeitig merke ich dass ich da gerade selber ins Wanken komme weil am Ende mache ich es ja doch damit die Mittel bei den Familien ankommen.
00:21:01: Spannend!
00:21:02: Also ganz grundsätzlich arbeite ich einfach gerne.
00:21:03: Du bekommst dein Überstand nicht vergütet?
00:21:06: Und du machst sehr viele wie du uns... Eingangs erzählt hast.
00:21:08: Bist du vercoholic oder bist du selbst aus Beute?
00:21:12: Beides!
00:21:12: Und also, Jules soll ich darüber lachen?
00:21:16: Nein musst du nicht.
00:21:16: das ist auch nicht lustig aber Du willst ja auch eine ehrliche Antwort haben.
00:21:19: Ich könnte jetzt auch anliegen können sagen Ja es ist nur ein temporieres Phänomen kommt nur einem halben Jahr vor.
00:21:24: Werbe totaler Blödsinn.
00:21:25: deswegen stimmt wahrscheinlich beides.
00:21:26: ich habe eben gesagt ich arbeite auch echt gerne Ich arbeite wirklich gerne ich beiß mich gerne an Themen fest ich arbeide mich gerne in Themen rein Aber manchmal ist es auch so, dass ich übermäßig viel Verantwortung übernehme und dann auch übermäßig vier Arbeiter und mehr Arbeiter als ich arbeiten müsste.
00:21:39: Und dann ist das wahrscheinlich Ausbeutung.
00:21:43: Wir könnten denn das Thema jetzt echt tief einsteigen?
00:21:44: Weil damit wenn wir beide so sind, dann schafft man natürlich auch, warum ... NGO-Geschäftsführerinnen so sind.
00:21:54: Na, die sollen sich mal schön in ihre eigene Nase fassen!
00:21:56: Dann ja dann wissen wir aber warum der ganze Sektor zu ist?
00:21:59: Wir möchten mir den Schuh an der Stelle tatsächlich wirklich ungern anziehen weil wir haben vernünftige Überstundenregelungen.
00:22:05: Wir achten darauf dass die Leute Fairgehalt bekommen.
00:22:08: Wir führen fortlaufen wir beide zusammen mit Steffen und unserer dritten Kollegin Gespräche darüber wie wir Gehalt gestalten müssen.
00:22:16: Wir haben faire Zusatzangebote.
00:22:18: ich würde mich den Schuhe nicht anziehen echt nicht.
00:22:20: Vielleicht
00:22:20: können wir dazu... Eine
00:22:21: extra Folge aufzeichnen.
00:22:22: Kommt zu Weaver Equality, die eine echt faire Arbeitsbedingung?
00:22:25: Nein!
00:22:26: Ich glaube nicht dass es gibt einfach einen Unterschied zwischen mir als Geschäftsführer und deswegen ich Jenner das extra nicht weil ich nur von mir rede.
00:22:32: Ein Unterschied zwischen mich als Geschäftshörer und Angestellten.
00:22:35: Und ein Unterschied ist dass ich wahrscheinlich ein bisschen mehr Geld verdiene und das ist auch in Ordnung Weil ich nehme sehr viel mehr Arbeit und weil ich auch ein bestimmtes Risiko trage und das mache ich aber auch mit mir selber aus.
00:22:44: Das trage ich nicht vor mir her.
00:22:45: Ich sage niemandem, ich arbeite viel, ich sage niemanden, ich trage mehr Risiko Sondern es kommt einfach mit meiner Jobbeschreibung einher.
00:22:51: Und trotzdem habe ich als Arbeitgeber, als Arbeit-Geberin... ...hab' ich eine Fürsorgepflicht unseren Angestellten gegenüber und dieser Fürsagepflicht?
00:22:58: Ich glaube das wird der beide sehr gut nachkommen!
00:23:03: Also Werbeblock kommt zu Weaver Equality.
00:23:05: Hier sitzen Leute die sich Gedanken darüber machen dass ihr ein gutes Arbeitsumfeld habt.
00:23:09: Höhenverstellbare Tücher Rückenfreundliche Stühle Tageslichtlampen Getränke, Teekaffee alles im Überfluss.
00:23:17: UND Der Obstkopf Ja, ein Obstkorb gibt's grad nicht.
00:23:20: aber.
00:23:20: Und ja, wir geben uns viel Mühe.
00:23:23: Uns ist das Thema bewusst und wichtig.
00:23:26: Vielleicht können wir Dinge ändern oder mit dazu beitragen, dass sich das System stabilisiert.
00:23:33: Keins von den Dingen, die du genannt hast.
00:23:35: leider nicht der Tisch.
00:23:36: Leider auch nicht das angemessene Gehalt, dass irgendwie im Prinzip das ist was den Menschen zusteht.
00:23:42: Du hast vorhin selber gesagt, wir können nicht das Blatt Papier essen.
00:23:45: Nichts davon macht uns frei davon, dass es sein kann?
00:23:49: Dass wir dazu beitragen, dass es eine Kultur gibt der Selbstausbeutung.
00:23:53: Und dass wir das mittragen müssen nicht.
00:23:56: Wir dürfen uns nicht einfach davon befreien.
00:23:59: D.h.,
00:23:59: wir gehen aus dieser Folge raus mit der Selbsterkenntnis, dass wieder darauf achten müssen, dass wir nicht Teil eines Problems sind?
00:24:06: Ja gerne!
00:24:07: Also damit geh ich noch mal mit diesem Reminder.
00:24:10: Gehe ich gerne aus der Folge raus.
00:24:12: Schön können wir jetzt noch eine Weile drauf meditieren.
00:24:14: Das war schön, Sarah.
00:24:15: Wollen wir noch gucken was das Thema für's nächste mal ist?
00:24:18: Ja, ich
00:24:18: bin gespannt!
00:24:19: Fürs nächste Mal ist die Überschrift unserer Folge Geld, Sicherheit und Idealismus über Geld zu sprechen im sozialen Bereich oft unangenehm.
00:24:25: gleichzeitig entscheidet Geld darüber ob Menschen freihandeln gute Arbeit leisten und Verantwortung langfristig tragen können.
00:24:30: Das ist mein spannendes Thema.
00:24:31: Wir
00:24:31: bauen quasi auf dem Thema hier direkt auf.
00:24:33: Ja sehr gut
00:24:34: So.
00:24:35: dann bis zum nächsten Mal.
00:24:36: Ja,
00:24:36: danke schön und tschüssi.
00:24:37: Habt ne schöne Woche!
00:24:39: Und ganz viel Spaß und Liebe und Sonnenschein... ...und wenn mal kein Sonnschein ist dann genießt den Regen und spült alles rein.
00:24:48: Tschüss!
00:24:50: Das war eine weitere Folge vom Gut Cast.
00:24:52: Schön dass du heute wieder dabei gewesen bist.
00:24:54: ich hoffe du konntest etwas für dich mitnehmen was dich stärkt inspiriert oder einfach nur gut für dich ist.
00:24:59: Wenn ich etwas bewegt habe, oder du Gedanken teilen möchtest schreib mir gerne.
00:25:02: Ich freue mich von dir zu hören oder zu lesen und wenn ihr der Gutkast gefällt erzieht gerne deinen Freundinnen davon.
00:25:08: Oder hinterlass eine Bewertung.
00:25:09: so wächst unsere kleine Community Schritt-für-Schritt weiter.
00:25:11: Nimm die Zeit für Dich.
00:25:12: Atmet tief durch Du machst das richtig.
00:25:14: Bis bald Dein Julius.
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