#152 Goodcast Deepdive - Ungarn: Ende eines Möchtegern-Diktators
Shownotes
In der 151. Folge des Goodcast Deepdive nehmen dich Julius und Christian mit nach Ungarn, wo eine Wahl für viele ganz anders ausgegangen ist als erwartet. Gemeinsam schauen sie hinter die Schlagzeilen: Was steckt hinter diesem überraschend deutlichen Wahlsieg? Welche Dynamiken haben dazu geführt und was sagt das über das Land und seine politische Stimmung aus? Denn die Zahlen sind klar und gleichzeitig erstaunlich: Die Oppositionspartei TISZA unter Péter Magyar gewann rund 53 bis 55 Prozent der Stimmen und sicherte sich 138 von 199 Sitzen im Parlament. Damit erreichte sie eine Zweidrittelmehrheit und kann sogar die Verfassung ändern. Die bisher regierende Fidesz-Partei von Viktor Orbán, die das Land 16 Jahre lang geprägt hat, kam nur noch auf etwa 37 bis 38 Prozent und rund 55 Sitze. Die Wahlbeteiligung lag bei fast 80 Prozent und zeigt, wie stark der Wunsch nach Veränderung war. Wie wurde dieser politische Umbruch möglich, welche Rolle spielen Wähler dabei und weshalb kann ein selbst scheinbar stabiles System plötzlich kippen.
Eine Produktion von MAKIKO* für die Viva Equality gemeinnützige UG
Gastgeber: Julius Bertram
Mitarbeit: Tilman Perez
Produktion: MAKIKO*
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